Pressemitteilung der BDGW 10 / 2019

Berlin/Bad Homburg – Die Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW) feiert am 30. November 2019 ihr 30-jähriges Jubiläum. „Ich freue mich, dass unser Verband nun schon 30 Jahre die Interessen dieser kleinen, aber so wichtigen Branche vertritt und dazu beiträgt, dass die Bargeldversorgung ständig gewährleistet und vor allem sicher ist“, so Michael Mewes, Vorsitzender der BDGW. Auch heute noch zeigt sich, dass besonders die Deutschen am Bargeld hängen und festhalten - rund 70 Prozent der Bezahlvorgänge werden weiterhin bar getätigt. Tag für Tag bewegen und bearbeiten die bundesweit ca.11.000 Beschäftigten der deutschen Wertdienstleister etwa 3 Mrd. Euro Bargeld und bearbeiten dies in den eigenen Cash-Centern.

Mit rund 2.500 Spezialgeldtransportfahrzeugen und 7.300 bewaffneten und speziell ausgebildeten Mitarbeiter versorgen die Dienstleister täglich Banken und Handel. In den Cash-Centern leisten knapp 3.700 weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Dienst, in dem sie Banknoten und Münzen sortieren, zählen und auf Echtheit prüfen.

„Wir unterstützen Pro-Bargeld Initiativen, damit die Konsumenten auch zukünftig zwischen unterschiedlichen Bezahlmethoden selbst entscheiden können“, so Mewes. Der Wettbewerb der Zahlungsmittel sei aber auch ein Kostenwettbewerb. „Unsere Industrie ist gefordert, mit innovativen Techniken, Verfahren und Angeboten einen eigenen Beitrag dazu zu leisten, dass ‚unser Bargeld‘ wettbewerbsfähig bleibt und in diesem Kostenwettbewerb nicht untergeht“, so Mewes weiter.

Dies sei einer von vielen Punkten einer „Agenda 2030“, die derzeit in einem Arbeitskreis der BDGW erarbeitet und auf der nächsten JMV des Verbandes am 23. Juni 2020 beschlossen werden soll. Weitere Punkte der Agenda sind die großen Herausforderungen Personalgewinnung und Aus-/Weiterbildung sowie der Fortschreibung der erfolgreichen Präventionsarbeit der Vereinigung. Die Technisierung des Bargeldkreislaufs, die Digitalisierung und die Regulatorik sind weitere Herausforderungen, die es zu adressieren gelte. „Und natürlich auch der Umgang mit einer Bundesbankpolitik, die weiterhin an ihrer Überinterpretation des Sorgeauftrages festhält und damit die Entwicklung unserer Industrie behindert“, so Mewes.

Die Mitgliedschaft in der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste habe sich über die Jahrzehnte als Gütesiegel etabliert. „Für uns ist das ein starkes Signal. Der BDGW-Sicherheitsstandard wurde gemeinsam mit den Kundenverbänden, der Versicherungswirtschaft und den Berufsgenossenschaften erarbeitet und genießt deshalb zu Recht das Vertrauen unserer Kunden“, so Mewes abschließend.

 

Brancheninformation (www.bdgw.de)
Der BDGW gehören zurzeit 32 ordentliche Mitgliedsunternehmen, mit insgesamt 86 Niederlassungen, und 27 außerordentliche Mitgliedsunternehmen an. Insgesamt verfügt die Branche rund 2.500 gepanzerte Spezialgeldtransportfahrzeuge und beschäftigt ca. 11.000 Mitarbeiter. Davon sind 2/3 im Geld- und Werttransport und 1/3 in der Geldbearbeitung tätig. Der Umsatz der gesamten Branche lag im vergangenen Jahr bei circa 600 Millionen Euro.

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